TECHNIK
Technische Daten
Was auf unseren Fluid Forming möglich ist — im Detail.
Abmessungen & Kapazität
Mit Fluid Forming fertigen wir komplexe, nahtlose Bauteile in kleinen und mittleren Serien – präzise, materialschonend und reproduzierbar. Je nach Werkstoff und Bauteilgeometrie sind Wandstärken von 0,5 bis 4 mm sowie Außenabmessungen bis Ø 800 mm realisierbar. Die Fluid-Forming-Technologie ermöglicht dabei eine flexible Umsetzung unterschiedlichster Geometrien und Bauteilanforderungen.
Sprechen Sie uns an — wir beraten, was in Ihrem konkreten Fall realistisch ist.
Werkstoffe
Fluid Forming eignet sich für die Umformung unterschiedlichster Werkstoffe und Wandstärken. Die flexible Prozessführung ermöglicht es, verschiedene Materialien auf einem Werkzeug zu bearbeiten – ohne für jeden Werkstoff ein separates Werkzeug zu benötigen. Das reduziert Werkzeug- und Rüstkosten und schafft eine wirtschaftliche Lösung für kleine und mittlere Serien.
Wir verarbeiten regelmäßig Stähle, Edelstähle, Aluminium, Kupfer, Messing und Sonderwerkstoffe für die Luftfahrt.
Toleranzen
Fluid Forming ermöglicht eine hohe Form- und Maßgenauigkeit der Bauteile. Durch die gleichmäßige Umformung mit Flüssigkeitsdruck lassen sich präzise Geometrien und definierte Konturen realisieren. In vielen Fällen kann dadurch auf eine aufwendige spanende Nachbearbeitung verzichtet werden – das reduziert Bearbeitungszeiten und senkt die Gesamtkosten.
Nachbearbeitung
Falls gewünscht, bieten wir Folgebearbeitung an: Bördeln, Einziehen, Rändeln, Verbinden mit anderen Baugruppen — oder die Kombination mit Tiefziehen.
Fluid forming
Das Verfahren
Ein Umformverfahren mit wachsender industrieller Bedeutung — weil Hydroforming flexibel,
materialschonend und wirtschaftlich ist.
Das Hydroforming ist ein Hochdruckumformprozess, bei dem mit Hilfe eines Fluides Blechplatinen unter hohem Druck in eine gewünschte Geometrie geformt werden. Das Hydroforming ist dem konventionellen Tiefziehen mit einer Gegenform ähnlich. Der besondere Unterschied zu der konventionellen Technologie liegt darin, dass anstatt eines Stempels mit einem Wirkmedium umgeformt wird. Für diesen Umformprozess sind Mediumdrücke bis 4000 bar erforderlich, was abhängig von der Bauteilgröße bedeutet, dass sehr hohe Werkzeugschließkräfte aufgebracht werden müssen.