TECHNIK
Technische Daten
Was auf unseren Drückanlagen möglich ist — im Detail.
Abmessungen & Kapazität
Von der kleinen Serie bis zum Großbauteil — unsere Anlagen decken ein breites Spektrum ab. Wandstärken zwischen 0,3 mm und 15 mm sind möglich (je nach Werkstoff); Außenabmaße bis Ø 1.600 mm.
Sprechen Sie uns an — wir beraten, was in Ihrem konkreten Fall realistisch ist.
Werkstoffe
Auf einem einzigen Drückfutter lassen sich dank flexibler Rollenführung verschiedene Werkstoffe in verschiedenen Wandstärken fertigen — das senkt Werkzeug- und Rüstkosten signifikant.
Wir verarbeiten regelmäßig Stähle, Edelstähle, Aluminium, Kupfer, Messing und Sonderwerkstoffe für die Luftfahrt.
Toleranzen
Die Form- und Maßgenauigkeit gedrückter Bauteile ist so hoch, dass eine spanende Nachbearbeitung in den meisten Fällen überflüssig wird — ein spürbarer Vorteil in der Gesamtkostenrechnung.
Nachbearbeitung
Falls gewünscht, bieten wir auf derselben Achse Folgebearbeitung an: Bördeln, Einziehen, Rändeln, Verbinden mit anderen Baugruppen — oder die Kombination mit Tiefziehen.
DIN 8584
Das Verfahren
Ein Zug-Druck-Umformverfahren mit wachsender industrieller Bedeutung
— weil es flexibel, materialschonend und wirtschaftlich ist.
Das Drücken nach DIN 8584 ist ein Fertigungsverfahren der Umformtechnik und dient zur Herstellung zumeist rotationssymmetrischer Hohlkörper in kleinen oder mittleren Stückzahlen. Die Herstellung der Bauteile erfordert viel Erfahrung und handwerkliches Geschick.
In der Industrie hat das Drücken eine steigende Bedeutung, da es ein sehr ökonomisches Verfahren ist. Basis des Metalldrückens ist eine gemeinsame Rotationsachse von Drückform und Ronde. Rotiert dieses Paket, drückt eine Walze das Blech etappenweise fest an das sogenannte Drückfutter und reproduziert so fast jede Kontur.
Durch diese Herstellungsmethode wird das Werkstück belastbarer und leichter. Auf nur einem Drückfutter können dank der flexiblen Rollenführung verschiedene Werkstoffe in verschiedenen Wandstärken gefertigt werden.